

sreenshots // Magazinbeitrag zu lebensart von Dagmar Streicher // Im Bild: Gerald Grestenberger, Dana Charkasi
Keimzellen der Kunst: Off Space Ausstellungen in Wien - Ergänzung, nicht Alternative zur Vienna Art Fair.
In Off-Space Ausstellungen nützen Künstler und Kuratoren oft temporär leerstehende Räume als Alternative zur arrivierten Galerienszene. Grundgedanke: sich und seine Werke zeigen können; Galerien und Kunstsammler auf sich aufmerksam machen; sich nicht zu früh an Galerien binden. Interessant: viele temporäre Installationen - meist auf die räumlichen Begebenheiten rücksichtnehmend; oft unverkäufliche oder schwer verkäufliche Kunst. Aber wovon leben Off-Space-Initiatoren? Welche Erwartungen verbinden Künstler mit diesen neu geschaffenen Austellungsorten? Off-Spaces werden immer attraktiver,- nicht nur für Newcomer. Auch etablierte Künstler zeigen sich und ihre Werke im Dunstkreis dieser alternativen Kunstszene. Kunstkenner mit schmalen Budgets freuen sich über “Schnäppchen”. Diesen Gedanken ausnutzend, eröffnet jetzt auch der erste Kunstsupermarkt Wiens. Das wiederum geht manchen Künstlern zuweit.
(mit Oswald Oberhuber, Christian Rupp, Georg Georgakoupolos, Dana Charkasi, Elsi Lahner, Gerald Grestenberger, Peter Noever)
23.04.2007 @ lebens.art /22.30 / ORF2
www.art-mart.com
www.plattform-kunst.com
www.spaceinvasion.at
www.esel.at
Die Künstler protestieren – ihre Themen sind seit Jahrzehnten dieselben. Nun fordern sie ein Ministerium – das allein wird aber nicht die Lösung sein. Selten waren alle Kunstagenden unter einem Dach. In den 70er Jahren wurde Kunst und Kultur gesplittet. Seither wandert das Ressort Kunst von Ministerium zu Ministerium zum Bundeskanzleramt und retour.
09.10.2006 22.30h ORF2 @ treffpunkt.kultur
Aus den kommunikatorischen Lücken zwischen den Autoren, Redakteuren, Produzenten, aber auch zwischen Autoren und Regisseuren entstehen die meisten Missverständnisse und Konflikte, die nicht selten in “development hell” münden.
Überspitzt gesagt: Der Autor sitzt allein am Schreibtisch und tippt die x-te Fassung der Szene in seinen Computer ein. Der Produzent bewacht seine Kasse und rückt mit dem Geld immer erst dann heraus, wenn der mittlerweile verschuldete Autor schreiend sein Büro betritt.
Der gebildete Dramaturg macht am Reißbrett seine Grafiken oder schreibt die zehnte Expertise, die ohnehin kaum jemand ernst nimmt, -denn soeben hat der Produzent oder Redakteur dem Autor mitgeteilt, dass sie doch lieber eine Komödie statt ein Drama hätten, aber mit einem tragischen Touch bitte.
Sie lassen sich oft nicht wirklich auf die Geschichten ein, was Autoren in den Wahnsinn treibt, denn diese müssen sehr präzise wissen, was warum geändert werden muss.
Die Suche nach der stimmigen Visualisierung, die ja am besten läuft, wenn der Regisseur, Kameramann, Location Scout und Art Director in die screenplay conferences involviert sind, findet erst kurz vor dem Dreh statt, weil die Produzenten nicht alles und vor allem nicht sofort finanzieren können.
So gibt es keine Zeit für große Visionen, sondern meistens werden nur Löcher gestopft. Die quality makers - Autor, Regisseur, Produzent, Redakteur – können also weder emotional noch mental auf das Projekt einsteigen, weil Hektik bekanntlich selten inspiriert. All das ist verhängnisvoll und rächt sich mit mittelmäßigen Filmen. Das Projekt, das am Anfang als viel versprechend eingestuft war, bekommt nicht die Flügel, die es verdient hat. (Dorota Paciarelli, die Leiterin des Script & Development labs der Nordmedia)
Über Drehbuchstoffe und deren Enwicklung diskutieren am Podium:
Der Direktor des österreichischen Filminstituts Mag. Roland Teichmann.
Der Geschäftsführer des Drehbuchforums Wien, Bruno Pellandini
und der Obmann des Verbands der österr. Filmproduzenten Helmuth Grasser
Die Diskussion wird von der Regisseurin Dagmar Streicher geleitet.
Erweitertes Panel im Publikum:- Dr. Peter Zawrel, Geschäftsführer des Wiener Filmfonds,
- Heinz Ambrosch, Redakteur in der Fernsehfilmabteilung des ORFs - Götz Spielmann, Vorstandsmitglied des Verbandes der Drehbuchautoren Austria, Autor und Regisseur - Andrea Maria Dusl, Vorstandsmitglied des Filmregieverbandes, Regisseurin und Autorin, und Mitglied der Projektkommission im Österreichischen Filminstitut.
28/09/2005 @ Filmakademie 14-18h
“Jede Kamereinstellung ist eine moralische Angelegenheit” Ingmar Bergmann zitiert Antonioni und ergänzt, dass die Arbeit im Alter schwerer wurde weil der moralische Druck größer ist.
Der AAC lädt Tony Forsberg nach Wien ein. Er war ein langjähriger Weggefährte und Kameramann von Ingmar Bergmann. Das Gespräch zwischen dem erfahrenen und vielseitigen Meister und dem jungen österreichischen Kameramann, Paul Schön, wird von der Regisseurin Dagmar Streicher moderiert.
Englisch ohne Übersetzung
Filmscreening: The Bergmann File
Veranstalter: AAC
07/2005 @ Metro Kino /18h