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Filmförderung // Erfolge - Defizite - Forderungen //dst Moderation
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Wie sehen die zukünftigen Herausforderungen und Perspektiven in Österreich aus? Welche politischen Weichenstellungen wären wünschenswert?

Die soeben fertiggestellte Studie der Kulturdokumentation ermöglicht erstmals den konkreten Vergleich von Förderstellen und gibt damit einen objektiven Eindruck von den Budgetentwicklungen der heimischen Filmförderung, die für die Produktion aber auch für die Entwicklung und Verwertung ebenso von Interesse sind, wie für die verschiedenen Institutionen der Branche. Die Studie ist nicht als Abschluss gedacht, sondern als eine Möglichkeit, in Reaktion auf die statistische Grundlage einen Forderungs- und Bedürfniskatalog für die österreichische Filmförderung zu erstellen.
Wir rufen daher alle Interessierten auf, sich an diesem Diskussionsprozess zu beteiligen!

Die Studie zum Download: 10 Jahre Filmförderung - Zahlen, Fakten

Panel: Arash T. Riahi (Verband Filmregie), Brigitta Burger-Utzer (sixpackfilm), Doris Bauer (FÖFF), Helmut Grasser (Allegro Film), Ursula Wolschlager (Witcraft Szenario)
Moderation: Dagmar Streicher (Regisseurin/Autorin)

Fr 21. März, 16 Uhr @ Kunsthaus Graz, Space04 // Diagonale

ORF-Zukunft + Kooperation mit FilmemacherInnen / dst moderation

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ADA Get-Together” sprach ich mit ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner über die mehrstufige ORF-Programmkette, ORF-Zukunftsperspektiven, und die Zusammenarbeit mit heimischen FilmemacherInnen.

Mo. 15. April 2013 um 17:30 Uhr @ DEPOT

Eine Veranstaltung der Austrian Directors’ Association. // Moderation: Dagmar Streicher

“Ziel ist es, ORF eins als sexy, überraschend und kompetent, und ORF 2 als traditionell, verlässlich und kompetent zu positionieren. Mehr Unverwechselbarkeit durch mehr Eigenproduktionen lautet unser Credo. Im Herbst beginnen wir mit der Umsetzung der Programmreformkette und werden sukzessive Kaufproduktionen durch Eigenproduktionen ersetzen.” (Kathrin Zechner am 28.06.2012/ Quelle: ORF-Kundendienst)

Fernsehdirektorin Kathrin Zechner sprach über ORF Projekte in Vorbereitung und das neue Programmschema. Ziel sei ein spannendes und relevantes Angebot mit neuen Serien und Doku-Soaps. Der Sitcom-Bereich soll neu belebt werden. Für fiktionale Serien sei der ORF an Vorschlägen interessiert. Projekte würden parallel entwickelt.
Ein Nachfolger der Reihe „8×45″ sei auf ORF III vorstellbar. Ob und wie viele TV Movies pro Jahr der ORF in Zukunft umsetzen wird können hänge noch vom Ausgang der Refundierungsdiskussion und der Finanzplanung ab.
„Genreexperimente” seien jedenfalls erwünscht: „Erfinden Sie ein Genre, das ich noch nicht einmal kenne!”
Die Rahmenbedingungen, speziell im Bereich Dokumentation, hätten sich lt. Zechner, in den letzten Jahren stark geändert und müssten zunehmend im Blickfeld internationaler Konkurrenz gesehen werden.

Am darauffolgenden Tag wurde bekannt, dass der ORF keine Gebührenrefundierung (30 Mio. Euro) erhalten werde. Kürzungen beim Film-Fernsehabkommen wurden angedroht. Insgesamt will/muss das ORF Management 70 Mio. einsparen. Vor der Klausur zu den Sparmaßnahmen einigte man sich Ende Mai 2013 mit den freien Mitarbeitern auf eine Erhöhung der Mindesttarife bis zu 12% und den Verzicht auf die sogenannte “50 Tage Regelung”.

Diagonale Branchentreffen// Modelle der Stoff-und Projektentwicklung

13 und 14.März Hotel Weiter, Graz @ Diagonale / in englischer Sprache

Zusätzlich zu zahlreichen österreichischen Branchenvertreter/innen konnte die Diagonale folgende internationale Expert/innen als Podiumsgäste für das Branchentreffen gewinnen:Catherine Ann Berger (Script Consulant, CH), Stienette Bosklopper (Produzentin, CEO Circe Films, NL), Albert Klein Haneveld (Produzent, Hollandse Helden, NL),Bernd Lange (Drehbuchautor, Dramaturg, DE), Tishna Molla (Power to the Pixel, UK), Caroline Mutz (Commissioning Editor ARTE G.E.I.E., FR - angefragt) Anna Pedroli (Mediafonds, NL), Christian Popp (Filmproduzent, Berater und Moderator für EDN, IDFA, DE/FR), Katriel Schory (Israel Film Fund, IL), Frank Spotnitz(Drehbuchautor, Produzent, BBC, UK) Andrea Štaka (Regisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin, CH), Vinca Wiedemann (Drehbuchautorin, Dramaturgin, Produzentin, DK).

ModeratorInnen: Christian Popp, Wilbirg Brainin-Donnenberg, Dagmar Streicher u.a.

Das vollständige Programm finden Sie>> hier.

„Festplattenabgabe JETZT. Alles andere später!” = fatal für FilmurheberInnen

16.03.2013

Urheberrecht - Abgelehnt!

Ich hatte für „diagonale webnotizen” den unten stehenden Kommentar geschrieben, in dem ich darlege, warum die anstehende Urheberrechtsnovelle, speziell aus der Sicht der FilmurheberInnen, nicht auf die sogenannte Festplattenabgabe reduziert werden kann. Das stimmt zwar immer noch, aber ganz aktuell hat sich in der Urheberrechtsnovellen-Debatte etwas gravierend geändert: Bisher stand die gesetzliche Abgeltung für legale Privatkopie an den Urheber nicht wirklich in Frage; diskutiert wurde lediglich und leidenschaftlich, ob diese Abgeltung über einen Speichermedienaufschlag einzuholen wäre oder ob es zukunftstauglichere Methoden gäbe. In Ermangelung wirklich ausgegorener Alternativkonzepte zur sogenannten “Festplattenabgabe” hatten sich fast alle Urheber für eben diese ausgesprochen, zumal unter diesem Titel (Leermedien) in den letzten Jahren schon Geld eingeholt- aber noch nicht ausgeschüttet wurde. Jetzt scheint der Gesetzgeber die Abgeltung für Privatkopie ersatzlos streichen zu wollen. Das ist ungeheuerlich! Die meist ohnehin im Prekariat lebenden UrheberInnen müssen auf einen Teil ihres Einkommens ersatzlos(!!) verzichten, nur damit der Handel keinen Wettbewerbsnachteil hat. Das ist kein Konzept, das ist keine Politik, das ist einfach ein „Wahlschmankerl” auf Kosten der UrheberInnen.

Auch die KonsumentInnen und viele Stimmen aus der Netzkultur hatten die Festplattenabgabe abgelehnt. Wenigstens aber hatten einige von ihnen alternative Einkommenskonzepte für Urheber vorgeschlagen. Darauf dürfte der Gesetzgeber jetzt verzichten. Wirtschaften unter fairen Bedingungen? Stellt man sich anders vor!

Das neue Arbeitspapier des Bundesministeriums für Justiz kommt erst nächste Woche in Umlauf und daher ist noch nicht bekannt, wie der Entwurf andere wichtige Themen, wie beispielsweise die Reparatur der Cessio Legis vorsieht. Der Fachverband für Film- und Musikindustrie, ebenfalls WKO, wollte jedenfalls nicht dasselbe wie die FilmurheberInnen.

Es ist zu befürchten, dass die UrheberInnen in allen Belangen das Nachsehen haben könnten. Fassungslos sitzt man da und fragt sich: Das darf doch alles nicht sein, oder? Und ich bleibe dabei: eine Urheberrechtsnovelle, die in den wesentlichsten Punkten nicht in Sinne der UrheberInnen ist, ist vollinhaltlich abzulehnen.

9.März 2013 für diagonale webnotizen

„Willst du Geld oder willst du keines?” Auf diese einfache Frage wird das für und wider der Festplattenabgabe reduziert. Und klar: Wir wollen es; das Geld. Und wir brauchen es auch. Letztlich ist die „Abgeltung für legale Privatkopie” mehr als gerechtfertigt und der Geldfluss mit der Digitalisierung eingebrochen. Das muss repariert werden! Natürlich haben auch die Festplattenabgabe-Befürworter die Weitsicht, dass in der analogen Welt mit freien (Versand-) Handelsabkommen und in der digitalen Welt, in der territoriale Grenzen nicht vorgesehen sind, eine österreichweite Abgabe auf Konsumgüter (Speicherträger) nur bedingt zeitgemäß oder gar zukunftstauglich wäre. Egal! Die Einführung der Festplattenabgabe scheint die einzige Möglichkeit zu sein, an das Geld heranzukommen, das der Handel für die Festplattenabgabe in den vergangenen rechtsunsicheren Jahren beiseite gelegt hat. Deshalb heißt es: Festplattenabgabe JETZT - und alternative, zukunftstauglichere Konzepte später. Soweit sind sich alle einig. Und das ist gut so. Einigkeit ist selten. Einigkeit ist gut.

Es soll wieder Geld in die Töpfe der Verwertungsgesellschaften gespült werden und Urheber wie Leistungsberechtigte werden davon profitieren. Soweit so gut. Für die Gruppe der FilmurheberInnen kann die eilige Strategie Festplattenabgabe JETZT - alles andere SPÄTER (oder nie) jedoch dauerhafte Nachteile bedeuten. Eine Gesetzesnovelle, in dessen Entwurf die FilmurheberInnen benachteiligt sind, darf nicht schnell „durchgewunken” werden, auch dann nicht, wenn sie die von allen gewünschte Speichermedienabgabe vorsieht.

Zunächst das Thema, das ausschließlich die Filmbranche bewegt, obwohl es gerade in der Filmbranche keiner mehr hören will: Die Reparatur des §38 des österreichischen Urheberrechts, besser bekannt unter dem Stichwort „Cessio Legis”1.  Nach einem EUGH Urteil2 im letzten Februar muss der Paragraph im Sinne der Urheber repariert werden. Der derzeit bekannte Entwurf des BMJ stellt aber keineswegs eine Verbesserung für FilmurheberInnen dar. Im Gegenteil!

Der Initiative für das „Recht auf geistiges Eigentum” (Kunst hat Recht) ist es kein Anliegen, die bisher praktizierte „Enteignung” der Filmurheber gut zu reparieren, da Filmproduzenten (VAM) die Kampagne mitfinanzieren und auch der Fachverband für Film- und Musikindustrie proaktiv mitwirkt. Die kleine Gruppe der Filmurheber muss sich also allein um ihre Anliegen kümmern und der Gegenwind der Produzenten (Film Austria, FAFO, VAM, AAFP) ist mehr als rau. Es ist unverständlich warum; denn man könnte annehmen, dass keiner Schaden nähme, wenn man ein Gesetz schriebe, in dem weitgehend nur das stünde was eigentlich ohnehin Praxis ist. So könnte man annehmen, dass Filmproduzenten nichts dagegen hätten, wenn für RegisseurInnen eine Vertragsautonomie ohne Vermutung festgelegt würde, wo sie ohnehin Verträge mit RegisseurInnen abschließen. Im Sinne der von Produzenten gewünschten Rechtssicherheit wäre vernünftiger Weise auch nichts gegen eine Vermutungsregel für Filmurheber (ausgenommen Drehbuch, Musik, Regie) einzuwenden. Aber nein! ProduzentInnen argumentieren mit ihrem unternehmerischen Risiko, das zweifelsohne selbst in der geförderten Filmbranche auch vorhanden ist, aber in dieser Diskussion nicht relevant ist. Das Erstellen von kaufmännisch notwendigen Rahmenbedingungen und die Beauftragung bzw. Anstellung oder Mit-Auswahl des kreativen Personals ist in ganz Kontinentaleuropa keine urheberrechtlich relevante Tätigkeit. Darüberhinaus haben Produzenten auch in anderen Ländern ein „unternehmerisches Risiko” und es ist Ihnen dennoch möglich mit Urhebern Verträge abzuschließen ohne dass diese von vorneherein gesetzlich benachteiligt wären.

In der gesamten Diskussion muss man im Auge behalten, dass das Urheberrecht schon auch zum Schutz der UrheberInnen sein soll und nicht nur zum Schutz der Hersteller, deren Leistungsschutzrechte nicht in Frage gestellt werden. Die Angriffslust unserer Filmhersteller gegenüber den UrheberInnen ist in Europa einzigartig. Der Neid könnte einen fressen, wenn man sieht, wie in anderen Ländern vernünftig miteinander umgegangen wird und letztlich das Gemeinsame über dem Trennenden steht3.  Produzentenvertreter4 sind nun auch Sprecher der Plattform „Kunst hat Recht” und fordern für UrheberInnen das Recht „auf geistiges Eigentum”, das sie selbst den FilmurheberInnnen verwehren. Es soll nicht verschwiegen werden, dass die jüngere Generation aufstrebender ProduzentInnen die Anliegen der Filmurheber durchaus besser versteht und teilweise auch unterstützt; leider sind sie filmpolitisch weniger engagiert.

Es ist unverständlich, warum der Zeitpunkt von den Film-Verwertungsgesellschaften VAM und VDFS nicht genutzt wird, um einen gerechteren Verteilungsschlüssel unter den Verwertungsgesellschaften durchzusetzen. Im derzeitigen Verteilungsschlüssel ist der audiovisuelle Bereich arg schlechter gestellt. Das hat viel mit der heimischen Geschichte der Verwertungsgesellschaften zu tun, aber nichts mit der Realität, in der audiovisuelle Inhalte sowohl die analoge als auch die digitale Welt überschwemmen. Wieso also junktimieren unsere Verwertungsgesellschaften VAM und VDFS die Speichermedienabgabe nicht mit einem größeren Anteil der Gelder für Filmschaffende und Filmhersteller? Nun, da wäre es schnell vorbei mit der Einigkeit! AKM, LM, VAM, VDFS et al. vertagen deshalb das Streiten auf später und es ist zu erwarten, dass sich „später” an den Verteilungsschlüsseln wohl wenig ändern wird, wenn das Geld einmal da ist. Das kann nicht im Sinn der Filmurheber sein. Sie sind nicht nur gegenüber den Kollegen aus dem Bereich Musik oder Literatur schlechter gestellt, sondern müssen, auch mit den Filmherstellern (VAM) um die „Vergütungen aus Leermittelabgabe und Kabelentgelder” (mitunter gerichtlich) streiten.

Eine Verwertungsgesellschaften-Gesetzesnovelle, die mehr Transparenz, mehr Mitsprache und auch klare interne Verteilungsschlüssel vorschreiben würde, wäre im Sinne aller Bezugsberechtigten. Sie wird aber nicht sehr vehement gefordert, denn das könnte die finanzpotenten Verwertungsgesellschaften vergraulen, und die finanzieren ja letztlich die Kampagne KHR für die Festplattenabgabe. Wenn man allerdings mehr Transparenz und Mitsprache in den Verwertungsgesellschaften will, dann wird man die Verwertungsgesellschaften ein bisschen vergraulen müssen. Es ist wohl besser JETZT, als irgendwann. Ungemütliche Veränderungen sind einfach besser durchzusetzen, wenn ein Benefit in Aussicht gestellt werden kann. Und das Geld der „Speichermedienabgabe” wäre ein solcher.

Das Urhebervertragsrecht, eine Jahrzehnte lange Forderung der Urheber, ist plötzlich nicht mehr so eilig, wenn man einer Aussendung der „Initiative für das Recht auf geistiges Eigentum”/”Kunst hat Recht” glauben schenken 

will5. Warum das? Ein starkes Urhebervertragsrecht ist weder im Sinne der großen Verwertungsgesellschaften noch im Sinne der Produzenten und man will sich die Einigkeit im Kampf um die Festplattenabgabe nicht nehmen lassen. Die Kunstschaffenden, die von einem starken Urhebervertragsrecht nachhaltig profitieren könnten und ihre prekäre Einkommenssituation vielleicht verbessern könnten, verwehren sich nicht laut genug gegen diesen Aufschub und teilweise unterstützen sie die Plattform, die ihn fordert. Auch wenn ein Urhebervertragsrecht in dieser Legislaturperiode nicht wahrscheinlich erscheint, ist der selbstgewünschte Aufschub desselben doch recht unklug.

Auf die Frage: „Wollen wir die technologischen Errungenschaften für mehr Demokratisierung und eine barrierefreie Welt nutzen oder wollen wir sie für rigide Rechtsdurchsetzung mittels Überwachung aller Bürger nutzen?” entscheiden sich die meisten (Film-)Urheber klar für Ersteres. So haben sich alle Regieverbände, der Dachverband, der Kulturrat, die IG Kultur et al gegen die „Rechtsdurchsetzung mittels Datenüberwachung” ausgesprochen. Dennoch wird sie von „Kunst hat Recht” - auch im Namen der Kunstschaffenden - weiterhin gefordert. Jene Kunstschaffenden, die gegen Datenüberwachung sind, verwehren sich jedenfalls nicht laut genug dagegen um gehört zu werden. Aber warum soll man wieder einen Streit anfangen, wo man sich doch endlich einig ist? Festplattenabgabe JETZT. Alles andere später…- das kann fatal enden.

Creative Commons License
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1 Bisher: § 38. (1) Die Verwertungsrechte an gewerbsmäßig hergestellten Filmwerken stehen mit der im § 39, Absatz 4, enthaltenen Beschränkung dem Inhaber des Unternehmens (Filmhersteller) zu.
2 EUGH Urteil C-277/10 vom 9.02.2012: Die ausschließlichen Verwertungsrechte erkennt der EuGH als Bestandteil des geistigen Eigentums an, das gemäß Art. 17 Abs. 2 der Grundrechte-Charta der EU geschützt und garantiert wird. Das höchste europäische Gericht kommt zu dem Ergebnis, dass innerstaatliche Rechtsvorschriften, die diesen Grundsätzen entgegenstehen, von den Mitgliedsstaaten nicht weiter aufrechterhalten werden können. Damit ist die in Österreich geltende gesetzliche Übertragung der Verwertungsrechte auf den Produzenten (cessio legis) europarechtswidrig und unwirksam.
3 Besonders in nordischen Ländern, wie z.B. Dänemark ist die Kooperation vorbildhaft. In Frankreich ziehen RegisseurInnen und ProduzentInnen an einem Strang, was sich in einer starken Filmpolitik äußert.
4 Aussendung OTS0092 2013-02-27 von Dr. Veit Heiduschka / KHR

5 OTS0052 vom 12.01.2013 v. Gerhard Ruis / Organisationsbüro „Kunst hat Recht“

#ur21-Urheber im Dialog mit Nutzern / dst panelteilnahme

“Vibe!at”, ein Verein für Internet-Benutzer in Österreich, will mit der Informations- und Veranstaltungsreihe #ur21 - Urheberrecht für das 21 Jahrhundert , allen Beteiligten und Betroffenen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Forderungen zum Urheberrecht eine Diskussionsplattform geben.

“DAS INTERNET UND DIE ZUKUNFT DES FILMS” ist Thema am 22.11.2012 um 19:30 @ Terrassensaal d. Urania

es diskutieren Gernot Schödl (Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft VDFS),  Ulrich Müller-Uri (flimmit.com), Harald Karl (Medienanwalt, Pepelnik & Karl), Dagmar Streicher (Urheberin, Medientheoretikerin.

>>mehr zum Diskurs auf ur21

dst zum Urheberrecht auf Radio Orange / in einem Beitrag von Herbert Gnauer

Radio Dispositiv auf Orange 94.0
Ad Acta - Kunst, Recht & Internet XIV mit
Franz Schmidbauer und Dagmar Streicher

Montag 30.07.2012 10:00-11:00

ORANGE 94.0 ist im Raum Wien unter UKW 94.0 bzw. 92.7 UPC Telekabel zu hoeren, sowie weltweit im Internet unter http://o94.at/live/

Nach der Ausstrahlung wird die Sendung unter
http://no-na.net/dispositiv online archiviert.

Film im Netz - Lösungsvorschläge zur Urheberrechtsproblematik @ DIAGONALE 2012

Die Austrian Directors Association (ADA) veranstaltet in Kooperation mit der Diagonale die Podiumsdiskussion “Film im Netz - Lösungsvorschläge aus dem Netz”. Wir wollen auf produktiven Lösungsvorschlägen fokussieren und über den nationalen Tellerrand blicken.

Mit: Peter Franck (Chaos Computer Club), Eva Lichtenberger (Mitglied des Europäischen Parlaments), André Neber (FERA, Europ. Regieverband), Paul Stepan (Kunst- und Kulturökonom)

Redaktion & Moderation: Dagmar Streicher

zum Nachhören>> Film im Netz

Fotos von Diagonale /© Martin Stenzl / Herzlichen Dank

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diese Diskussion fand statt am: Sa. 24.03.2012 // 16h @ Diagonale, Kunsthaus Graz, Space 04

(weitere dst Moderationen auf der Diagonale:  ”Strategien für Arthouse Filme in einer veränderten Medien-Welt” @ Branchentreffen, Hotel Weitzer, 21.03, 11h // ” Heldinnen, mehr Frauengeschichten in Film und TV” 23.03 @ Kunsthalle Graz, Space 04 // Kinopremiere zu Ruth Maders “What is Love” 22.03, 21h @ Kiz Royal >> trailer

Eine Konfrontation zu ACTA und “Kunst hat Recht”

Es ist hoch an der Zeit, dass sich die Urheber an dieser Diskussion aktiv beteiligen.

Die Austrian Directors’ Association lud am 16.02. zu einer Konfrontation in den Project Space: Urheberrecht im Netz. Am Podium fanden sich Unterstützer und Gegner der Aktion “Kunst hat Recht”, sowie Vertreter der Netzkultur und Juristen.

Gerhard Ruiss (IG Autorinnen und Autoren), Peter Frank (Chaos Computer Club), Tina Leisch (Regisseurin), Dagmar Streicher (Regisseurin/Medienkünstlerin), Kurt Mayer (Produzent/Regisseur), Thomas Höhne (Medienanwalt) u.a.

Moderation: Peter Menasse

Urheber an den Verhandlungstisch!! Innovative Lösungen gefragt!! >> Statement dst zum Thema

Digital Revolution / Diagonale 2011 / dst moderation

Die gegenwärtige Periode digitaler Transformation bringt rasante Veränderungen der Filmlandschaft mit sich – und das nicht nur in technologischer Hinsicht. Das europäische Kino sieht sich mit völlig neuen Problemen und Fragestellungen konfrontiert. Existente Modelle der Filmverwertung sind massiv unter Druck geraten. Die radikalen Umwälzungen und Auswirkungen auf Vertrieb und Verwertung bzw. Marketing sind in ihrer tatsächlichen Dimension noch schwer abzuschätzen. Eine sich entwickelnde „digitale Filmbranche“ kann aber auch Chancen in sich bergen. Als Teil eines dynamischen Systems, muss die Situation des Filmstandortes Österreich im Kontext der europäischen bzw. internationalen Entwicklung betrachtet werden.

Das Branchentreffen der Diagonale 2011 widmet sich einem international viel und kontrovers diskutierten Thema: der „Digitalen Revolution“ in Vertrieb und Marketing. Expert/innen fordern ein radikales Umdenken und kritisieren, dass die bisherigen Reaktionen auf digitale Veränderungen sich darum bemühten, den Status Quo zu halten. Vielmehr gelte es die Herausforderung anzunehmen….

Michael Gubbins erhebt in seiner Studie für Cine Regio den Vorwurf, dass die Filmindustrie im Digitalen Wandel sehr konservativ und zurückhaltend sei.  In der Diskussion über die Digitale Revolution gehe es vornehmlich darum, wie die FILMINDUSTRIE erhalten werden könne und nicht darum, wie die ZUKUNFT DES FILMS AN SICH aussehe.  Der große Motor dieser Revolution ist seiner Ansicht nach das Publikum, das sich emanzipiert und dessen Bedürfnisse die Zukunft bestimmen.

Kuratiert und organisiert von:  Wilbirg Brainin-Donnenberg,

>> hier finden Sie Gäste, Inhalt und Programm

Audiomitschnitt / Panel Active Audience:


Panel: Active Audience – Marketing im Wandel
Crossmedia, Social Media, Do it yourself, Full Service Platform etc.

Susanne Auzinger (Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Filmladen, AT), Christian Beetz (GF gebrueder beetz filmproduktion, DE), Wolfgang Gumpelmaier (Social Media Marketing Experte filmtiki, AT), Frieder Schlaich (Regisseur, Produzent, Verleiher Filmgalerie 451, DE), Andreas Wildfang (GF EYZ Media & realeyz tv, DE), Moderation: Dagmar Streicher (Filmschaffende, Journalistin)

Audiomitschnitt / Panel: Lokale und globale Distribution

Panel: Lokale und globale Distributionsstrategien europäischer Filme

Robert Franke (Head of Content Diva.AG, CH), Astrid Guger (GF Autlook Filmsales, AT), Vincent Lucassen (GF DocuZone, Produzent WILDart FILM, AT), Ulrich Müller-Uri (Co-GF Flimmit, AT), Carola Stern (Verleiherin Filmcoopi, CH), Moderation: Dagmar Streicher

ModeratorInnen:

Daniela Ingruber (Autorin, Medientheoretikerin) //

Dagmar Streicher (Journalistin, Medienkünstlerin) //

Wilbirg Brainin-Donnenberg (Filmkuratorin, Filmvermittlerin) //

Gerald Weber (sixpackfilm)

23. und 24. März 2011, 9:30–18:00 Uhr // Hotel Weitzer, Grieskai 12–16, 8020 Graz

In Kooperation mit DOK Leipzig und Visions du Réel Nyon und CIS Creative Industries Styria

>> weitere Audiomitschnitte finden Sie hier

Donau Cultural Cluster Conference @ MQ // dst moderation

Der Special-Workshop „Fokus: FILM! Cluster-Tendenzen in Film und Medien“ wurde von EU XXL FILM in Kooperation mit dem Filmfonds Wien initiiert und organisiert.  Der Workshop startete am Tag 2 der Donau Cultural Cluster -Konferenz (DCC) im Wiener Museumsquartier und baute auf deren Ergebnissen  rund um eine Donauraumstrategie auf. Die bereits vorhandenen filmwirtschaftlichen Strukturen wurden mit Initiativen und Institutionen im Donauraum in Verbindung gebracht. ….

>> Link zu den Details EU XXL

Workshop in englischer Sprache, Moderation: Dagmar Streicher

Museums Quartier / 11. März 2011 / 14.30 bis 18.30 Uhr

EUXXL / Film(förderungs)politik in der EU

Erhaltung und Förderung kultureller Vielfalt sind als wesentliche Aufgaben der UNESCO in Artikel 1 bereits seit 1945 festgeschrieben. Vieles ist seither geschehen, teils auch unbemerkt von Filmschaffenden. Im Wesentlichen hat die Förderung von interkulturellem Austausch (Co-Produktionen)  Professionalisierung gebracht. Wir agieren europäisch und teils international. Gleichzeitig macht der “Produktionstourismus” die einzelnen Produktionen teurer und die nationalen Kulturen verschwimmen zunehmend. Rein wirtschaftliche und finanzpolitische Interessen stehen oft auch in der Kulturpolitik im Vordergrund.

>>Wir sind Europa-Na und? Zwischen enttäuschten Hoffnungen und unerfüllten Visionen oszilliert das „Image” der EU

Eröffnungspanel EU XXL / 10.30 am  4.05 @ Projectspace

Richard Kühnel, EU Kommission Vertretung in Österreich

Nigel Walters, IMAGO

Karl Hollmann, Produzent AdriaAlpe-Media

Dagmar Streicher, Regisseurin, FERA

Moderatorin: Dr. Regina Jankowitsch

Branchenkonferenz: Filmstandort Österreich / Diagonale 2010 / dst moderation

Während der Diagonale - Filmfestival des österreichischen Films - hat sich die Branche am Freitag, den 19. März getroffen um sich über das neue Rabattfördermodell FILMSTANDORT ÖSTERREICH zu informieren. Ursprünglich waren 20 Millionen pro Jahr an zusätzlicher Spitzenförderung vorgesehen. Jetzt sind 20 Millionen bis 2012 zugesagt (5 Mio. 2010 / 7,5 Mio 2011 und / 7,5 Mio 2012). Das Rabattfördermodell ist kein Steuernachlassmodell und fast ident mit dem Deutschen Filmförderfonds DFFF. Ein Punktesystem ersetzt die Jury, für Graubereiche wird ein Beirat eingesetzt. Diese Förderung kommt aus dem Budget des Wirtschaftsministeriums und wird von den Agenturen AWS und ABA abgewickelt. Derzeit werden die Richtlinien von der EU geprüft. Der Start ist für July 2010 geplant. Das Geld dürfte schnell aufgebraucht sein.

Case Studies: David wants to fly und Das Weiße Band - Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg

Panel Diskussionen mit:

  • Wolfgang Schneider (Bundesministerium für Wirtschaft)
  • Sonja Hammerschmid (AWS - Austrian Wirtschaftsservice)
  • Arie Bohrer ( ABA -Austrian Business Agency)
  • Werner Müller (FAFO)
  • Barbara Fränzen (BMUKK)
  • Sandra Kocuvan (Cine Styria)
  • Roland Teichmann (ÖFI)
  • Peter Zawrel (WFF)
  • Antonin Svoboda
  • Veit Heiduschka
  • Virgil Widrich

Moderation: Dagmar Streicher

3 Filmfestivals - 3 Frauen // dst moderation
3 Frauen -3 Festivals

v.o.n.u: Christine Dollhofer > crossing europe // Barbara Pichler > Diagonale // Mercedes Echerer > EU xxl //

Die drei Intendantinnen stehen jedes Jahr aufs Neue vor der Herausforderung mit limitierten finanziellen Mitteln ein hochwertiges Programm auf Schiene zu stellen und für Publikum und Branche attraktiv zu machen.  So sehr sich die Herausforderungen auch ähnlich sein mögen, die Programme der 3 Festivals und deren Ausrichtung sind sehr unterschiedlich.  Alle drei Festivals sind ein wichtiger Bestandteil der Österreichischen Kulturszene geworden. Die 3 Frauen gaben Einblick in ihrem Arbeitsalltag und ihre Entscheidungen über Filmauswahl und Rahmenprogramm, sprachen über den alljährlichen Kampf um das Geld und diskutierten warum Frauen eher im niedrig budgetierten Kulturmanagement zu finden sind als Männer.

Veranstalter: Austrian Directors’ Association - ADA

Audio (Beginn leider erst nach 2 min. - sorry) :

Do. 11 März 2010 // 19.30h @ project karlsplatz

Redaktion, Organisation und Moderation: Dagmar Streicher

www.eu-xxl.at

www.crossingeurope.at

www.diagonale.at

Erich Pommer Institut / Digitales Kino // ds moderation

Im Rahmen eines 2 tägigen Symposiums zum Thema Digitales Kino:
Nach den Präsentationen der Digital Cinema Programme in den Niederlanden von Kees Ryninks (CineNet) und in Deutschland von Chris Koppelmaier wird am Podium darüber diskutiert, was ein dankbarer Weg für ein österreichweites Roll out sein kann.

Am Podium:
Kees Ryninks (NL, CineNet)
Chris Koppelmaier (D)
Vincent Lucassen (Dokuzone,dok,at)
Mag. Roland Teichmann (ÖFI)
Dr. Peter Zawrel (Wff)
Christof Papousek (Constantin)

Moderation: Dagmar Streicher
Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt
Veranstalter: Erich Pommer Institut

13.11.2007 um 12h @ Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH

www.dokuzone.at
www.epi-medieninstitut.de

dst // memberships

Filmfonds Wien / member of the oversight commitee of the Vienna Film Fund / since 2011

>> http://www.filmfonds-wien.at/

Big Brother Award / BBA / Member of the Jury

>> http://www.bigbrotherawards.at/2012/jury.php

FC Gloria , Frauen- Vernetzung - Film, 2011 Member

FERA / European Federation for national associations of television and cinema directors: dst is ADA delegate /  2008-2010 member of the board

>> FERA

Diagonale / Forum österreichischer Film: since 2006 member of the general assembly

>>diagonale

Austrian Directors’ Association (ADA): 2004 -2009  member of the board /  2007-2009 chairwoman of the board / 2011 member of the board

>> Austrian Directors’ Association

Dachverband der österreichischen Filmschaffenden:  2006-2009  member of the board

>>österreichische Filmschaffende

Carl Mayer Drehbuchpreis: 2004 dst was a member of the jury

>> Carl Mayer Drehbuchpreis

Österreichische Film + Förderpolitik // dst moderation

An zwei Abenden diskutieren die beiden  Geschäftsführer der größten Österreichischen Filmförderstellen Roland Teichmann (ÖFI)  und Peter Zawel (FFW),  anlässlich der Novelle zum Filmförderungsgesetz (2004), mit den Filmschaffenden über die Österreichische Film und Förderpolitik.

Filmförderung - was ist neu?

Veranstalter: ADA , Austrian Directors Association

Diskussionsleitung und Moderation: Dagmar Streicher

Roland Teichmann 11.05.2005 @ Filmhaus Spittelberg / 19.30h

Peter Zawrel 15.09.2005 @ Filmhaus Spittelberg / 19.30h


www.filminstitut.at

www.filmfonds-wien.at