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Dreams Rewired / Manu Luksch, Martin Reinhard, Thomas Tode / dst dramaturgie

This film traces the promises and anxieties of today’s hyper-mediated world back a hundred years, when the telephone, film and television were new. Then, new technologies promised total communication, the annihilation of time and space, the end of war. And then too, there were fears for privacy, accusations of immorality, and financial scams.

produced by Amour Fou VIENNA, Bildschoen Produktion, Hamburg, Ambient Information Systems, London,

narrated by Tilda Swinton

dst dramaturgie in Zusammenarbeit mit Manu Luksch, London 2014

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Alltag Nachrichtendienst // dst moderation

NSA, MI5, MOSSAD, ET AL…. immer gut für spannende Stories und Filme. Am Dienstag, 10.12.2013, moderiere ich ein Recherchegespräch für AutorInnen mit Gert René Polli, dem ehemaligen Leiter des Österreichischen Heeresnachrichtendienstes. Es wird um den Arbeitsalltag eines Nachrichtendienstlers gehen, um die Zusammenarbeit der Secret Services… und was man sonst noch alles erfahren kann . Anmeldung @ Drehbuchforum

http://www.drehbuchforum.at/deutsch/veranstaltungen/arbeit-alltag-welt/details.html

Tv Countdown / Intro zur Arbeit

Tv Countdown

Verfolgt man die Mediengeschichte, so scheint seit Anbeginn alles daraufhin zu deuten, dass sobald ein Medium eine wahrhaft demokratische emanzipatorische Kommunikation technologisch ermöglicht, dieses Medium alle vorhergehenden vereinnahmen wird.  Das Internet ist gerade dabei dies zu tun, zumal es alle Aspekte - Print, Audio und Audiovideo - abdecken kann.  In dieser Arbeit steht die Ablöse des Fernsehens im Mittelpunkt.  Wobei betont sein soll, dass nicht der explosionsartig wachsende und sich nahezu ohne Zeitverzögerung ausbreitende Audio-Visuelle Content in Frage steht, sondern das Broadcast-Massenmedium Fernsehen, wie wir es kennen.  Das klassische TV-Gerät hat über ein halbes Jahrhundert lang das Leben in Wohnzimmern dominiert.  Das ist vorbei.  In seinen ersten Dekaden hatte das Fernsehen sein Publikum mit der Welt verbunden,- nicht ohne sein Publikum und die Welt, über die es berichtete, auch zu beeinflussen. Manche Realitäten hat das Fernsehen auch (mit-) gestaltet. Tatsächlich ist das 20 Jahrhundert ohne Fernsehen heute nicht vorstellbar.  In jeder Hinsicht: weder seine gesellschaftspolitische, sozialpolitische noch seine geopolitische Entwicklung.  Umso schwieriger ist es, sich die Zukunft ohne Fernsehen vorzustellen.  Aber die Welt ist heute interaktiv und egalitär vernetzt, dank anderer Technologien.  Ihnen gehört unsere Faszination; ihnen schenken wir unsere (kostbare) Zeit. Das lineare Fernsehen hat ausgedient.

Ein Countdown zählt den Start (Take off) ein. In der Raumfahrt: Take off minus t (t = die noch verbleibende Zeit bis zum Start (Take off)).  Beim Film: Filmstart minus t (t = die letzten Sekunden bis zum Filmstart) et al.  Das Sterben, der Tod, des Fernsehens wird kein einzelner Augenblick sein, zumal es hier keineswegs um den Übergang zu digitalem Fernsehen geht.  Dieser Übergang ist in einigen Ländern auch schon teilweise oder ganz vollzogen.  Countdown (Ereignis minus t) bleibt die gewählte Analogie, da es hier um zwei Zustände geht.  Es geht um den Übergang von dem Zustand a (Fernsehen in Einweg Kommunikation) in den Zustand b (Fernsehen im Multimedialen Dialog). Den Übergang von Zustand a (Fernsehen als bislang unbestrittenes Leitmedium des Alltags verliert an Bedeutung und verschrottet sich in seiner Redundanz), in jenen Zustand b (Fernsehen vernetzt sich multimedial, mit non-linearem Angebot, tritt mit seinen Zusehern in Dialog, lässt diese mit user generated Content das Programm mitgestalten, löst sich vom „Fernsehkult“ und gibt seine Archive frei).  Der Zustand b kann durch b1), der ersatzlosen Auflösung der Broadcast-Maschinerie ersetzt werden.  Der Zustand b ist nicht weniger wahrscheinlich als b1.  Wir befinden uns im Zustand a, in dem der Countdown noch läuft. Der Zustand b oder b1, in dem der Countdown abgelaufen ist, steht bevor.  Die noch verbleibende Zeit t ist angezählt, der „Take off“/Start aber unbestimmt. Random. Innerhalb der Zeit t gibt es Ereignisse, die ihrerseits angezählt werden – eigene Countdowns, deren Zeitdauern t(1-?) immer Teilmengen von t sind.  Wir haben es fortwährend mit einer Vielzahl an Countdowns innerhalb des Prozesses zu tun.

Wie das „Fernsehen der Zukunft“ aussehen wird, ist nicht ausverhandelt.  Das Antizipieren der technischen Möglichkeiten und deren Anwendungen, im Zusammenhang mit den neuen Kommunikationsgewohnheiten und Bedürfnissen der künftigen Zuseher, ist für Medienanbieter essentiell.  Wesentlicher als die technologischen Neuerungen wird das Publikum mit seinem neuen Selbstverständnis die Entwicklung dominieren.  Das (vormalige) Publikum versteht sich zunehmend ebenfalls als Content-Provider (Produzer=Produzent und Nutzer).  Es will und wird nicht mehr nur passiv konsumierende “audience” sein.  Und es ist zu hoffen, dass sich „das Publikum“ in den Prozess des digitalen Wandels und dessen Gestaltung aktiv einbringt, denn zu viele gesellschaftspolitische Aspekte, wie Datenschutz oder öffentlich-rechtliches Gemeingut sind betroffen, als dass die Gestaltung dieses Entwicklungsprozesses delegiert werden dürfte.

Diese Arbeit wird im Rahmen des Studiums „Art and Economy“ an der Universität für Angewandte Kunst Wien erstellt.  Ziel ist, die marktökonomischen, die sozialökonomischen und kulturökonomischen Aspekte im politischen Umfeld zu berücksichtigen.  Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass viele der hier angeführten Themenblöcke, die, für sich stehend, einer eigenen Arbeit bedürften, fragmentarisch bearbeitet werden und keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben.  Das Gesamtbild ist hier von Interesse.  Das gebotene Gesamtbild ist ein subjektiv kuratiertes.  Die vorliegende Arbeit ist keine Studie, es ist eine Anhäufung von Prämissen. Die daraus folgenden Argumente sollen die These verteidigen, dass das Sterben des Fernsehens, wie wir es kennen, angezählt ist.

Dieser Prozess ist, wie gesagt, im Gange und zwar mit einer ungeheuren Geschwindigkeit. Demnach kann in dieser Arbeit nur ein Augenblick innerhalb des Prozesses bearbeitet werden. Täglich kommen neue Aspekte und Themen hinzu, täglich strukturieren sich unsere Kommunikationsvorgänge neu.  Täglich agieren Interessensgruppen mit Imperativen, auf die wiederum reagiert wird. Täglich erfindet der Markt Apps, die Kommunikationsgewohnheiten grundlegend verändern.  Bislang konnte das Fernsehen - diese Prozesse weitgehend ignorierend, bzw. nur darüber berichtend - in seinen Strukturen weiterarbeiten und senden.  Das ist nun nicht mehr möglich.  Dieser Countdown ist abgezählt.

TV-Sender werden neue Rollen einnehmen müssen und auch ihr Selbstverständnis wird sich eben diesen Rollen anpassen müssen. Mit beidem haben die oftmals zu großen, hierarchisch strukturierten und tendenziell unflexiblen Sender ihre rechte Mühe. Dabei ist klar: Nur jene Sender, die sich mit hoher Flexibilität in diesem sich ständig erneuernden Umgang mit medialer Kommunikation einbetten können, haben die (ohnehin geringe) Chance mittelfristig noch am Markt mitzuspielen.  Um diesen Themenbereich geht es im Abschnitt A dieser Arbeit.  Das Kapitel „Linear & Non-Linear“ könnte auch „Der Markt“ heißen.  In diesem Kapitel wird der aktuelle Zustand (a), nicht zuletzt auf Basis einer Marktstudie von Booz und Company, aus Sicht der Fernsehindustrie betrachtet.  In einer Zeitspanne bis 2017 werden viele Rundfunkstationen vom Markt verschwunden sein und ein großer Teil des Inhalts nur noch non-linear zur Verfügung stehen.  Thematisiert wird auch das vollgesellschaftliche Problem rund um den ausufernden Datenhandel und die Neuschreibung der Zuseherschaft, die zunehmend aktiv mitgestalten will und wird.  Im Kapitel „broadcast yourself“ wird an Hand von YouTube der bereits lukrative Alternativmarkt zu Fernsehen beschrieben und gleichzeitig thematisiert, dass es dringend Orientierungshilfen bedarf, für die Einordnung und Selektion der ungefilterten und unüberprüften Inhalte, nicht zuletzt auch von politischen, wirtschaftlichen und anderen Interessensgruppierungen, Parteien und Corporations.

Es ist bezeichnend für die Zeit, in der wir leben, dass die öffentliche Diskussion über den stattfindenden Wandel, der nicht nur die Medien selbst, sondern auch unser Sozialleben betrifft und große gesellschaftspolitische Veränderungen mit sich bringt, vornehmlich unter kommerziellen Aspekten geführt wird. Diese Arbeit hat zum Ziel, auch die künstlerisch-visionären und sozialwissenschaftlichen Ansätze in die Diskussion zu werfen.  Die Arbeit hat Anspruch auf wohl recherchierte und reflektierte Aussagen, nicht aber auf Wahrheit, die im Zusammenhang mit der Zukunft nicht beansprucht werden kann.

Im Kapitel „Rezeption ist Produktion“ geht es um den Vorgang des Fernsehens; zunächst beim Individuum und dann im Gesellschaftlichen Kontext.  Es wird argumentiert, dass das Fernsehen zur derzeitigen Entwicklung immens beigetragen hat. Nicht technologisch, aber es hat seine Zuseher im polysemiotischen Prozess trainiert, bis es das Bedürfnis nach eben diesem nicht mehr befriedigen konnte und teilweise auch nicht mehr wollte.  Fernsehen reduziert sich selbst auf Sekundärinhalte.  Bearbeitet werden unter anderem Theorien von John Fiske, der jedoch das Bedürfnis nach aktiver Neuschreibung der Inhalte etwas unterschätzte.

Das Verständnis von „öffentlich-rechtlich“ verändert sich und sollte abgekoppelt von nationalen teilverstaatlichten Broadcast-Unternehmen betrachtet werden.  Es wird der Terminus „Öffentlich-Rechtliches-Prinzip“ (ÖRP) eingeführt und dem, aus der betriebswirtschaftlichen Managementlehre stammenden Begriff, „Public Value“ (öffentlicher Mehrwert) gegenübergestellt.  Das „Öffentlich Rechtliche Prinzip“ (ÖRP) stellt das individuell und gemeinschaftlich existente Bedürfnis nach Kompetenzsteigerung in den Vordergrund.  Vorgeschlagen wird die Infragestellung von Vollzeitprogramm, Spartensendern, und Strukturförderung aus öffentlicher Hand.  Vorgestellt werden die vier  großen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Europas, die unter mehrfachem Druck stehen:  1) dem der EU, die im liberalisierten Markt auf Grund der öffentlichen Sonderfinanzierung der Öffentlich-Rechtlichen deren Aufgabenbereich einschränken will; 2) dem der nationalstaatlichen Regierungen, die im Zuge der Finanzkrise mehr Effizienz bei höherer Konzentration auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag  verlangen; 3) dem der Zuseher, die die verpflichtende Gebührenabgabe in Frage stellen oder ein spezifischeres Angebot verlangen.

Im Zusammenhang mit längst überfälligen offenen öffentlichen Archiven wird die Problematik rund um ein völlig veraltetes Urheberrecht angeführt, welches stark mit den aktuellen institutionalisierten und nach Territorialprinzip verfassten Gesellschaften verwoben ist.  Der Soziologe Manfred Faßler spricht vom Ende der Vollgesellschaft und dem Entstehen von Proto- und Parallelgesellschaften auf Basis der Neustrukturierung unserer Kommunikationsgepflogenheiten und der Neuordnung von Wissen.  Die dazu führende Entwicklung wird im Kapitel „Die Ideologie der Netze“ bearbeitet, in dem der Leser mit der Entstehung der Netze und mit der Hacker-Ethik vertraut gemacht wird.

Im Themenblock Live & News wird Fernsehen als berichterstattendes Medium im Kontext der „digitalen Kommunikationsrevolution“ behandelt.  Der öffentliche Kommunikationsraum, in dem traditionell Informationen ausgetauscht oder erworben werden, implodiert in kleine, diversifizierte, „private Kommunikationsgruppen“.  Die politischen Konsequenzen daraus sind weitreichend, und es ist grundlegend zu diskutieren, ob man sich diesem durchaus auch willkommenen Trend einfach euphorisch hingibt oder ob man partiell entgegenwirkt, in dem man wichtige Informationen und Inhalte qualitätsgesichert aus Allgemeinmitteln produziert und ihnen den Weg in die diversifizierten Informationsflüsse ermöglicht.  Die grundlegende These der Arbeit wird mit Beispielen von Medienmanipulation, der Gegenüberstellung von Live und „real-time“, einer kritischen Analyse der systemimmanenten und konsensorientierten „Abwärtsspirale“ in der Berichterstattung und der großen Player im „Global-Info-War“ untermauert.

Im Abschnitt B werden subjektiv gewählte Fragmente aus der Geschichte bemüht. Diese verdeutlichen, dass das Bedürfnis und die Forderung nach den heutigen Kommunikationsstrukturen lange vor der technologischen Ermöglichung eben dieser existiert haben und dass der Erfolg der Netze eben gerade darin begründet ist.  Die Hauptkritikpunkte am Fernsehen waren seit Anbeginn: einseitige Kommunikation, Instrumentalisierung, Massenmanipulation, mangelnde Interaktion und Kommerzialisierung. Intellektuelle und Künstler haben dies besonders in den 1960iger und 1970iger thematisiert und mit dem Medium experimentiert.  Das Mitte der 1960iger Jahre neu aufgekommene Trägermaterial Video, mit dessen inhärenten Eigenschaften der Duplizierbarkeit, Manipulierbarkeit und sofortiger Wiedergabemöglichkeit, löste neuerlich euphorische Hoffnungen auf einen emanzipativen Mediengebrauch aus.  Die ersten öffentlichen Vernetzungen fanden in Happenings statt, zunächst Intermedial und später unter Ausnutzung aller Verbindungsmedien (Fax, Telefon etc.) in Netzskulpturen.  Erst das Internet ermöglicht weitgehend die freie egalitäre und emanzipatorische Kommunikation für die Massen.  Mit ihr sind neue Themenkreise entstanden und mit diesen beschäftigen sich die heutigen Medientheoretiker, die längst in den Netzen angekommen sind.  Es ist wohl bezeichnend, dass sich Wissenschaft und Kunst - seit jeher an der Zukunft und deren Utopien interessiert - schon lange nicht mehr mit Fernsehen beschäftigen. Ich wage auch dieses Faktum als Untermauerung der These heranzuziehen, dass das Fernsehen, wie wir es kennen, für sich allein stehend, in die Bedeutungslosigkeit abwandert und langsam stirbt.  Dem ist noch hinzu zu fügen, dass dies nicht ohne Schadenfreude und begleitenden Applaus seines Publikums passiert.


Booz & Company, Strategieberatungsunternehmen, 3.000 Mitarbeiter/ 60 Büros auf sechs Kontinenten.

Fiske, John (*1939), britischer Medien und Kulturwissenschaftler

Vgl. Schriften von: Moore, Mark Harrison / Gundlach, Hardy / Kelly, Gavin / Mulgan, Geoff / Muers Stephen / Grade, Michael Ian, Kops, Manfred / Weiß, Hans Jürgen et al.

Faßler, Manfred (*1949, Bonn), // „Nach der Gesellschaft“ // Wilhelm Fink Verlag München, 2009 / ISBN 978-3-7705-4875-0

Levy, Stephen, (*1951), Technik Redakteur, Journalist und Autor, Senior Editor b. Nachrichtenmagazin „newsweek“ // „Hackers: Heroes of the Computer Revolution“ Penguin Books, New York 1984, ISBN 0-14-10051-1

Tv Countdown / Masterthesis / Universität f. Angewandte Kunst

Tv-Countdown von Dagmar Streicher / Universität für Angewandte Kunst, Wien / Art & Economy / Betreuung: Prof. Peter Weibel

LINEAR & NON LINEAR
Breitbandabdeckung / Das Geschäft mit den Daten / Mitbestimmung der Nutzer -  vormals Publikum / „broadcast yourself” / Linear

REZEPTION IST PRODUKTION. DER POLYSEMIOTISCHE PROZESS
Polysemie / Fernsehinhalte im gesellschaftlichen Rahmen / Fernsehmacher im TV-Ghetto / Senioren und „Oral Culture”

ÖFFENTLICH-RECHTLICHES FERNSEHEN
Das Öffentlich-Rechtliche Prinzip (ÖRP) / ÖRP ist nicht Public Value / Die großen Vier / Unter Druck /  Der Öffentlich-Rechtliche Auftrag / Spartensender / Duales Fernsehsystem / Projektförderung statt Strukturförderung

ÖFFENTLICHE ARCHIVE UND DIE PROBLEME MIT EINEM VERALTETEN URHEBERRECHT IM 21. JAHRHUNDERT
Öffentlich-Rechtliche Archive / Verwertung und Urheberrecht / Neue Gesellschaftliche Strukturen

LIVE & NEWS
There is no business like Newsbusiness / TV im Kalten Krieg / Instrumentalisierung und Manipulation / Global Info War / Live-News und der Sensationalismus / News Happenings und Live Events / Abwärtsspirale

DIE VISION VON MEDIALER INTERAKTION, ENTMONOPOLISIERUNG DER REDE UND DIE HOFFNUNG AUF NEUE GESELLSCHAFTSSTRUKTUREN
Medientheorien und die Vision vom Interaktiven Rundfunk / TV Interventions / Trägermedium Video und Vernetzung durch Intermediales Agieren / Vernetzung & Kunstfernsehen / Die Ideologie der Netze / Umgekehrte Welt der Generationen / Freier Zugang - freie Netze

132 Seiten

>>Intro zur Arbeit

#ur21-Urheber im Dialog mit Nutzern / dst panelteilnahme

“Vibe!at”, ein Verein für Internet-Benutzer in Österreich, will mit der Informations- und Veranstaltungsreihe #ur21 - Urheberrecht für das 21 Jahrhundert , allen Beteiligten und Betroffenen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Forderungen zum Urheberrecht eine Diskussionsplattform geben.

“DAS INTERNET UND DIE ZUKUNFT DES FILMS” ist Thema am 22.11.2012 um 19:30 @ Terrassensaal d. Urania

es diskutieren Gernot Schödl (Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft VDFS),  Ulrich Müller-Uri (flimmit.com), Harald Karl (Medienanwalt, Pepelnik & Karl), Dagmar Streicher (Urheberin, Medientheoretikerin.

>>mehr zum Diskurs auf ur21

Film im Netz - Lösungsvorschläge zur Urheberrechtsproblematik @ DIAGONALE 2012

Die Austrian Directors Association (ADA) veranstaltet in Kooperation mit der Diagonale die Podiumsdiskussion “Film im Netz - Lösungsvorschläge aus dem Netz”. Wir wollen auf produktiven Lösungsvorschlägen fokussieren und über den nationalen Tellerrand blicken.

Mit: Peter Franck (Chaos Computer Club), Eva Lichtenberger (Mitglied des Europäischen Parlaments), André Neber (FERA, Europ. Regieverband), Paul Stepan (Kunst- und Kulturökonom)

Redaktion & Moderation: Dagmar Streicher

zum Nachhören>> Film im Netz

Fotos von Diagonale /© Martin Stenzl / Herzlichen Dank

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diese Diskussion fand statt am: Sa. 24.03.2012 // 16h @ Diagonale, Kunsthaus Graz, Space 04

(weitere dst Moderationen auf der Diagonale:  ”Strategien für Arthouse Filme in einer veränderten Medien-Welt” @ Branchentreffen, Hotel Weitzer, 21.03, 11h // ” Heldinnen, mehr Frauengeschichten in Film und TV” 23.03 @ Kunsthalle Graz, Space 04 // Kinopremiere zu Ruth Maders “What is Love” 22.03, 21h @ Kiz Royal >> trailer

Urheber an den Verhandlungstisch!!! Innovative Lösungen gefragt!!

„Alles Unterstellung! Die Initiative „KUNST HAT RECHT” ist nicht für Kriminalisierung der User und auch gegen Datenüberwachung!” poltert Gerhard Ruiss, Donnerstag Abend, am Podium einer Veranstaltung der Austrian Directors’ Association im Project Space.  Ruiss könne sich überhaupt nicht erklären, wie es zu diesen Missverständnissen käme.  Und prompt folgt Freitag Früh eine Aussendung, in der dies auch schriftlich und offiziell festgehalten wird.  Ausgeblieben ist die Antwort darauf, was die Initiative in ihrem Papier mit dem Titel „Forderungen” denn dann meine, wenn es heißt:

„Die Initiative „Kunst hat Recht.” fordert daher eine klare gesetzliche Verpflichtung des Internet-Providers zur Auskunftserteilung bei Urheberrechtsverstößen.  Dazu sind Neuregelungen in folgenden Bereichen erforderlich: Datenspeicherung…[...]…

Warnmodell:

Ein Warnmodell soll zur Aufklärung dienen, dass Urheberrechtsverletzungen vorliegen. Erst wenn es nach zweimaliger Information erneut zu einem Verstoß kommt, soll der Rechtsweg beschritten werden. [...]

Verantwortung der Provider:

Internet Serviceprovidern kommt eine wesentliche Funktion bei der Zurverfügungstellung von Inhalten („content”) über das Internet zu. Als „Vermittler” gemäß § 81 Abs 1a UrhG sind sie unter gewissen Umständen verpflichtet, urheberrechtswidrige Inhalte nicht mehr an ihre Nutzer zu übermitteln. …”

Nachdem sich dies technisch nur durch eine inhaltliche Auswertung des gesamten Internetverkehrs realisieren lässt, also ein Horrorszenario für eine moderne Demokratie darstellt, sind Fragen wohl angebracht und etwaige Missverständnisse aufzuklären.  Aber auch Freitag Abend konnte die kurzfristig entsandte „KUNST HAT RECHT” Repräsentantin, Tatiana Lecomte, am Podium der Esel/Meta-Mart Veranstaltung, diesen und andere Punkte nicht aufklären.  Urheber, die aufgefordert wurden die Initiative zu unterstützen, sind verwirrt.  Zumal Sandra Csillag (Literar mechana) am 26.01 bei einer EuXXl Veranstaltung zum gleichen Thema anschaulich erklärt hatte: Man wolle zwar nicht kriminalisieren aber es müsse eine Art Organstrafen für User geben, wie eben auf der Autobahn, wenn man zu schnell fahre.  Ein anschauliches Beispiel, weil niemand Organstrafen bezahlen müsste oder könnte, wären da nicht Radar-Fallen.  Also doch Überwachung? Nein, das ist ja jetzt klar gestellt: Das nicht!  Einige der 2000 Urheber, die die Aktion in einer Reaktion auf E-mails ihrer Verwertungsgesellschaften oder anderer Initiatoren unterschrieben haben, sind verunsichert. Was haben sie unterschrieben?  Die Initiative fühlt sich ungerechtfertigt angegriffen, man werfe alles mit ACTA zusammen, das zeitgleiche Auftreten wäre nur unbeabsichtigtes Pech.  So ungerechtfertigt sind die Angriffe, die Großteils eigentlich nur als Fragen verstanden werden wollen, aber nicht.  Das schwammig formulierte Programm inklusive des misslungenen Folders der Agentur „The Skills Group” ließ den Interpretationsspielraum nur dahingehend offen, dass es sich möglicher Weise um ähnliche Forderungen, wie sie teilweise auch ACTA vorsieht, handeln könnte.  Wenn nicht, was sonst?

Weitgehend konform gingen die Anwesenden bei allen Veranstaltungen zur geforderten Festplattenabgabe.  Wenn auch die von der Austro Mechana festgelegte Höhe der Abgeltung umstritten ist. Derzeit läuft ein neuerliches Gerichtsverfahren über die Festplattenabgabe, die eigentlich seit 1.Oktober 2011 in Österreich eingehoben werden sollte, aber nach einer Klage von Hewlett Packard (stellvertretend für heimische Computerhersteller, Importeure und Händler) im rechtsfreien Raum schwebt.  Die Austro Mechana hat schon 2005 (pauschale Urheberrechtsabgabe auf Festplatten) und 2009 (Reprografieabgabe) vor dem OGH verloren.  Der Forderung nach einer Reform der bestehenden Vergütungsregelung kann man sich anschließen.  Sie ist aber auch nicht des Rätsels dauerhafte Lösung.

„Die Initiative „Kunst hat Recht.” fordert daher ein klares Bekenntnis der Politik zum Recht auf geistiges Eigentum und die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zur Stärkung des Urheberrechts.”

In welchen Punkten will die Initiative das existente Urheberrecht stärken?  Diese Forderung wird im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Kommunikationstechnologien aufgestellt.  Daher die naheliegende Frage: Bezieht man sich auf Zitate? Seit langem wird im Zusammenhang mit Zitaten eher eine Lockerung des Urheberrechts gefordert.   Aber dieser Bezug wird nicht angegeben und ich will ihn auch nicht unterstellen.

Eigentlich wolle die Initiative nur das Bewusstsein ändern, eine Kampagne starten, die darauf aufmerksam machen sollte, dass Urheber um ihr Einkommen geprellt werden, wenn man sich illegal ihrer Werke bediene, versuchen manche Initiatoren und Partner jetzt zu beschwichtigen.  Das klingt harmlos, wären nicht eindeutig politische Forderungen und Forderungen nach Gesetzesänderungen in den „Werbematerialien” abgedruckt,- und das geht weit über eine harmoniebedürftige Aufklärungskampagne hinaus.  Die Initiative suggeriert, dass die Aktion von Künstlern ausgegangen wäre.  Richtig ist, dass sie von Verwertungsgesellschaften und Funktionären verschiedener Interessengemeinschaften (teilweise auch Künstler) ausgegangen ist.  Künstler und andere Urheber wurden dann um eine unterstützende Unterschrift gebeten.  Einfach, schnell, diskussionslos.  Manche haben vorschnell unterschrieben, wie sie jetzt selbst sagen. Andere stehen voll dahinter, können aber auch nicht erklären wofür die Initiative jetzt genau steht.   Es scheint, als wären sich die Initiatoren dieser sehr breit aufgestellten Plattform selbst uneinig und als erstarrten sie nun angesichts der Forderung nach Präzision in wilder Selbstverteidigung.   Man kann „KUNST HAT RECHT” den Vorwurf nicht ersparen,  ohne Einigkeit über die Art ihrer Initiative und ohne genauer Festlegung der Forderungen in die Öffentlichkeit gegangen zu sein und dabei 2000 Künstlerunterschriften zur Untermauerung ihrer schwammigen, uneinigen Initiative vorgeschoben zu haben.  So funktioniert Politik? Ja genauso funktioniert Politik überall.  Und genau dieser Politik sind wir überdrüssig.

Es herrscht, soviel kann man nach den vielen Veranstaltungen der vergangenen Tage sagen, allgemeiner Konsens darüber, dass Urheber für ihre Werke entgolten werden sollen.  Und kurioser Weise kommen Vorschläge für eine Lösung des Problems eher aus der Netzgemeinde als aus den Reihen der Urheber und Künstler, die ihre Verwertungsstrukturen wenig oder gar nicht in Frage stellen obgleich sie von ihren Verwertungsdienstleistern (Produzenten, Verleiher, Verlage, Verwertungsgesellschaften etc.) nicht immer gut behandelt werden und die Verteilung der Gelder in den langen Verwertungsketten eher intransparent und kompliziert ist.  Es erscheint mir, dass sich Urheber und ihr Publikum (die User) wesentlich schneller einigen könnten, wenn den Verwertern das Mandat für stellvertretende Verhandlungen entzogen würde.

Abschließend möchte ich verunsicherte Unterstützerinnen der Initiative „KUNST HAT RECHT” dezent darauf hinweisen, dass es durchaus möglich und vielmehr legitim ist, die Unterschrift wieder zurückzuziehen, wenigstens bis die Ziele der Initiative konkret erkennbar sind.

d.st. 19.02.2012

Creative Commons License

tv-countdown.tv / intermediales Projekt dst

Transmediales Medienprojekt : TV Countdown:: WEB-WKI-TV // Dokumentation // Ausstellung // Archiv

>> english version

Es ist interessant und bezeichnend für die Zeit in der wir leben, dass die öffentliche Diskussion über den stattfindenden Wandel, der nicht nur die Medien selbst, sondern auch unser Sozialleben betrifft und großen gesellschaftspolitischen Impakt hat, vornehmlich unter kommerziellen Aspekten geführt wird. Dieses Projekt hat zum Ziel auch die künstlerisch-visionären und sozialwissenschaftlichen Ansätze in die Diskussion zu werfen.

Der Traum von Kommunikation auf gleicher Augenhöhe unter Medienmachern und dem Publikum wurde nicht nur aus technologischen, sondern auch aus politischen und kommerziellen Gründen erst mit dem World Wide Web eingelöst. Weshalb - so der Inhalt der These, die diesem Projekt zugrunde liegt - erstmals ein neues Medium seine Vorgänger ablösen könnte. Gemeint ist nicht eine Reduktion von audiovisuellen Inhalten, sondern die Rolle der klassischen Nationalen Broadcaster, die sich nahezu in Bedeutungslosigkeit auflösen dürfte. Der Begriff “öffentlich-rechtlich” wird neu und möglichst unabhängig von den Rundfunkanstalten definiert werden müssen.

Rechteinhaber und Urheber pochen auf nationale Lizenzen, die für das Internet absurd und kaum aufrecht erhaltbar sind.  Ihr Bestreben alte nationale Systeme in das Globale Netz zu übertragen wird sich langfristig als erfolglos herausstellen,  obgleich Lobbyisten und Antipiraterie Gruppen derzeit Teilerfolge erzielen.

Bei diesem Projekt steht die Ablöse des Fernsehens im Focus.

>> Hier zur schriftlichen Arbeit

tv-countdown.tv /gefördert vom BMUKK / dst projekt
tv-countdowntv-testbild

tv-countdown.tv hat einen großen Teil der Konzeptionsphase hinter sich und das Wiki.tv ist schon in der Testphase. Am 11.04.2012 wird tv-countdown.tv gemeinsam mit anderen vom bm:ukk geförderten Projekten präsentiert.

Idee & Projektleitung tv-countdown.tv: Dagmar Streicher

>> mehr darüber

>> more about this project in english

Präsentation bm:ukk: Mittwoch, 11. April 2012 / 17 Uhr @ Oskar Saal - bm:ukk (Erdgeschoss), Concordiaplatz 2, 1014 Wien

>> Folder des bm:ukk-neuefilmformateprojekte
Digital Revolution / Diagonale 2011 / dst moderation

Die gegenwärtige Periode digitaler Transformation bringt rasante Veränderungen der Filmlandschaft mit sich – und das nicht nur in technologischer Hinsicht. Das europäische Kino sieht sich mit völlig neuen Problemen und Fragestellungen konfrontiert. Existente Modelle der Filmverwertung sind massiv unter Druck geraten. Die radikalen Umwälzungen und Auswirkungen auf Vertrieb und Verwertung bzw. Marketing sind in ihrer tatsächlichen Dimension noch schwer abzuschätzen. Eine sich entwickelnde „digitale Filmbranche“ kann aber auch Chancen in sich bergen. Als Teil eines dynamischen Systems, muss die Situation des Filmstandortes Österreich im Kontext der europäischen bzw. internationalen Entwicklung betrachtet werden.

Das Branchentreffen der Diagonale 2011 widmet sich einem international viel und kontrovers diskutierten Thema: der „Digitalen Revolution“ in Vertrieb und Marketing. Expert/innen fordern ein radikales Umdenken und kritisieren, dass die bisherigen Reaktionen auf digitale Veränderungen sich darum bemühten, den Status Quo zu halten. Vielmehr gelte es die Herausforderung anzunehmen….

Michael Gubbins erhebt in seiner Studie für Cine Regio den Vorwurf, dass die Filmindustrie im Digitalen Wandel sehr konservativ und zurückhaltend sei.  In der Diskussion über die Digitale Revolution gehe es vornehmlich darum, wie die FILMINDUSTRIE erhalten werden könne und nicht darum, wie die ZUKUNFT DES FILMS AN SICH aussehe.  Der große Motor dieser Revolution ist seiner Ansicht nach das Publikum, das sich emanzipiert und dessen Bedürfnisse die Zukunft bestimmen.

Kuratiert und organisiert von:  Wilbirg Brainin-Donnenberg,

>> hier finden Sie Gäste, Inhalt und Programm

Audiomitschnitt / Panel Active Audience:


Panel: Active Audience – Marketing im Wandel
Crossmedia, Social Media, Do it yourself, Full Service Platform etc.

Susanne Auzinger (Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Filmladen, AT), Christian Beetz (GF gebrueder beetz filmproduktion, DE), Wolfgang Gumpelmaier (Social Media Marketing Experte filmtiki, AT), Frieder Schlaich (Regisseur, Produzent, Verleiher Filmgalerie 451, DE), Andreas Wildfang (GF EYZ Media & realeyz tv, DE), Moderation: Dagmar Streicher (Filmschaffende, Journalistin)

Audiomitschnitt / Panel: Lokale und globale Distribution

Panel: Lokale und globale Distributionsstrategien europäischer Filme

Robert Franke (Head of Content Diva.AG, CH), Astrid Guger (GF Autlook Filmsales, AT), Vincent Lucassen (GF DocuZone, Produzent WILDart FILM, AT), Ulrich Müller-Uri (Co-GF Flimmit, AT), Carola Stern (Verleiherin Filmcoopi, CH), Moderation: Dagmar Streicher

ModeratorInnen:

Daniela Ingruber (Autorin, Medientheoretikerin) //

Dagmar Streicher (Journalistin, Medienkünstlerin) //

Wilbirg Brainin-Donnenberg (Filmkuratorin, Filmvermittlerin) //

Gerald Weber (sixpackfilm)

23. und 24. März 2011, 9:30–18:00 Uhr // Hotel Weitzer, Grieskai 12–16, 8020 Graz

In Kooperation mit DOK Leipzig und Visions du Réel Nyon und CIS Creative Industries Styria

>> weitere Audiomitschnitte finden Sie hier

Big Brother Awards / Moderation der Gala 2008-2010
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“In keiner Periode seit dem 2 Weltkrieg haben demokratisch gewählte Regierungen so dreist und systematisch die Grundrechte ihrer Bürger/Innen beschnitten. Noch nie zuvor hat sich die Spirale staatlicher und privater Überwachung so aberwitzig schnell gedreht. Die technischen Möglichkeiten des Sammelns und Auswertens elektronischer Information, verführen immer mehr Organisationen dazu, diese Instrumente global zu missbrauchen. Nie war es nötiger als heute sich dagegen zu wehren. Die Big Brother Awards tun das seit 1999.”

Datenschutz ist Menschenrecht!

Die Big Brother Awards werden seit 1999 an jene Personen, Institutionen, Behörden und Firmen vergeben, die sich im Feld der Überwachung, Kontrolle und Bevormundung ganz besonders verdient gemacht haben. Die Gewinner bekommen einen Platz in der Hall of Shame.

Dagmar Streicher hostet die große BBA Gala @ Rabenhof 2008, 2009 und 2010

2011 wechselt sie in die Jury.

>>go to Big Brother Awards

>>join BBA on Facebook

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EUXXL Think Tank: Film im Netz / Rethink Copyright

Brainstorming über mögliche Copyright Regelungen jenseits von Kriminalisierung und Datenschutzverletzungen.

Arbeitsgruppe im Rahmen von EUXXL:  Leitung: Juliane Alton (IG Kultur),

Mercedes Echerer (EUXXL), Harald Karl (Jurist), Georg Jakob (Jurist), Wolfgang Schlögl (I-Wolf & SofaSurfers), Dagmar Streicher (Film & Netzkultur)  und Ulrich Müller-Uri (flimmit)

Think Tank / May 5, 15.30 @ Filmhaus

@ ars center linz 09

my eyeball @ ars center / bio lab // Feb.  Linz 09

L-E-D-LED–L-ED, von Tadahiro Suzuki @ ars / poesie der Bewegung

Gespräch am Küchentisch @ Stadtwerkstatt Linz 09

:…………Gespraeche am Kuechentisch // zu Gast: Dagmar Streicher

Dagmar Streicher lebt und arbeitet in Wien im Bereich der _Medienkunst_ und als Filmemacherin.

sie kocht: Zuercher Risotto

Nebenbei werden Themen aus der _Medienkunst_ besprochen. Vor allem geht es um den Begriff der _2.Generation_, sowie um die inhaltlichen Schwerpunkte der 80er Jahre. Interessant wird sicher auch die Aufarbeitung dieser Entwicklung in Oesterreich.

..Via Streaming kann mann oder frau fernhoeren und fernsehen:ab 18.30..:
:…………………………………………..http://stwst.at…..:
::::::::::essen gibts ca um 19.00:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
:                                                                      :
:…………………………………………………………….:

>>> zur Stadtwerkstatt Linz

>>> Wenn Künstler Wellen schlagen/ Armin Medosch über Medienkunst

>>> my eyeball @ ars center linz 09 - nice picture

Behörden Trojaner // TV Beitrag Zib 24

Behörden Trojaner – Laut Datenschützergruppe quintessenz im MQ ist die Ausweitung der Onlinedurchsuchungen bedingt sinnvoll und limitiert Bürgerrechte.
ZiB24// Fr.14.09,07//2’

www.quintessenz.at

Open Source und freie Netze // TV 12’

Geschenkökonomie – ein Begriff, der in unserer Gesellschaft nicht allzu viel Platz hat, erhält im Internet und den darin agierenden Netzkulturakteuren eine neue Bedeutung. Freier Informations- und Wissensaustausch ist der Kerngedanke der Open Source Bewegung, die das herkömmliche marktwirtschaftliche System – nicht nur im Netz – gehörig ins Wanken bringt.

Eine Reportage mit Armin Medosch und Aron Kaplan

19.03.2007 @ lebens.art, ORF2

www.funkfeuer.at

Computer and Art // TV 13′

„Ein nach dem Prinzip der Kybernetik arbeitendes Gerät reagiert auf einen Stimmulus von außen und wirkt im Gegenzug wieder auf die Außenwelt ein – gibt Feedback. Ein Regelkreis der den Prozessen im menschlichen Nervensystem sehr ähnlich ist und Kunst und Wissenschaft seit über einem halben Jahrhundert fasziniert. …“

Eine Reportage mit Jasia Reichard, Richard Kriesche, Robert Adrian X und Hans Bernhard (übermorgen.com)

04.09.2006 22.30h ORF2 @ treffpunkt.kultur

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